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Handbuch-Redakteure bloggen ihr täglich Brot

WIR schaffen das…

Verfasst von Nr. 2 am Freitag, 25. September 2009

Wir haben einen Kollegen, der es mit den Personalpronomen nicht so genau nimmt. Kennt man: Diese Typen, die immer WIR sagen, obwohl sie mit der Sache nichts zu tun haben.
„Wie gehts es uns denn heute?“ :x Das macht mich wahnsinnig. Darüber hinaus scheint er einfach nicht zu merken, wenn man ihn auf den Arm nimmt. Eine typische Mail-Kommunikation mit ihm läuft ungefähr so ab:

Hallo zusammen,

ist das Material ausreichend oder sollen wir nach mehr fragen?

Liegt im Ordner bla.

Mit freundlichen Grüßen

Mr. W

Dann antwortet meistens einer aus dem Team „Wir sollten nach mehr fragen.“ und er macht das. :roll:

Also dachten wir, es geht ja auch ein bisschen offensichtlicher, vielleicht merkt er ja was. Und als die nächste Anfrage kam…

Hallo zusammen,

schaffen wir das diese Woche?

Mit freundlichen Grüßen

Mr. W

..bekam er das zurück:

wir1

Schließlich ist der Remixer viel zu schade, um ihn nicht zu verwenden ;)

Seine Antwort:

Hallo,

ist Dienstag ok?

Mit freundlichen Grüßen

Mr. W

:? OK, er ist wohl wirklich schwer von Begriff. Also nochmal:

wir2

Und dann haben WIR ihm die Daumen gedrückt und auf die Antwort gewartet. Aber da kam nichts. NICHTS! Garnichts! :|

Absolut humorresistent :cry:
Später hat er dann über unser tolles Betriebs-Chat angefragt, ob wir schon Wahlparty feiern…. 8O
Da hat er wohl ein bisschen was missverstanden :roll:

PS: Geht wählen! Egal was!

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Voll professionell mal wieder

Verfasst von Nr. 2 am Donnerstag, 24. September 2009

Wie ja schon erwähnt, texten wir ab und  zu auch das, was dann auf die Verpackungen gedruckt wird. Nette Abwechslung und so. Dazu ist es ganz praktisch, wenn man die ungefähre Größe der Verpackung kennt, denn dann kann man die Menge des Textes anpassen.

Dazu bietet der Lieferant uns meistens einen sogenannten Diecut an, den er gleich mit der Original-Anleitung schickt. Das ist eine schematische Darstellung der Verpackung und sieht im Idealfall so aus:

Top-Diecut

Je nach Lieferant kommt dann manchmal auch so etwas, das ist zwar nicht unbedingt schön, aber man kann damit arbeiten:

diecut1

NEU ist allerdings diese Version 8O :

Diecut mal anders

Es ist noch nicht ganz sicher, ob wir das verkaufen werden. Aber ehrlich gesagt bin ich jetzt schon sehr froh, dass ich nicht die Verpackung dazu gestalten muss :lol:
Immerhin hat er nicht einfach geschrieben, dass sie keinen Diecut haben…

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Can I has full stop , please?

Verfasst von Nr. 2 am Mittwoch, 23. September 2009

Arme englische Sprache. Einst in den Olymp gehoben von Shakespeare, Yeats und anderen Dichtern und Denkern, wird sie heute heutzutage von ganz anderen Lichtern und Gelichtern verwendet.

Zum Beispiel diese modernen Poeten:

Video-Sonnenbrille1

Besonders schön finde ich die Zeile, die mit Yin beginnt. Ich versteh zwar absolut nichts, aber das macht nichts, schließlich ist das bei moderner Lyrik häufig so ;)

Und wenn alles nichts mehr hilft, hilft das:

Video-Sonnenbrille2

Und nein: Da ist nichts abgeschnitten. :)
Schön finde ich auch diese typisch chinesische Strategie. Die Mucke läuft nicht? Einfach löschen und neu runterladen :lol:

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Ticket to Heaven

Verfasst von Nr. 2 am Montag, 21. September 2009

Jede Woche gucken wir kurz bei der europäischen Kommision für Waren und Verbraucher rein. Die haben eine nette Liste von Dingen, die der Zoll gestoppt hat (hier). Drastischer ausgedrückt: Der Zoll rettet und Tag für Tag und Woche für Woche das Leben und zeigt das auf diesen Seiten ;) .

Darunter befinden sich ab und zu schöne Fundstücke. Zum Beispiel (alt aber immernoch gut) dieses hier:

Ticket to Heaven

Böse böse, aber diese Marke war echt ein Treffer! :lol:

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Urlaubsfotos2

Verfasst von Scheff am Mittwoch, 16. September 2009

So, hier kommen noch ein paar Bildlein.

Deppenleerzeichen:

Urlaub5

Ohne Worte eigentlich. Warum sollte man zusammengesetzte Hauptwörter, also Komposita auch zusammen schreiben oder wenigstens mit Bindestrich?

.

Die Nichttoilettenbenutzung in diesem Restaurant unterliegt klaren Regelungen:

Urlaub6

Man weiß wohl nicht genau, was die Leute sind, die in diesem Restaurant nicht speisen. Eins sind sie jedenfalls: nicht Gäste.

.

Neue Schwanart entdeckt:

Urlaub7

Bei diesen Schwänen heißen die Küken nicht Küken, sondern Kücken. Und sie schwimmen auf Krüken... äh... In Österreich sagt man wohl "Kücken", aber dieser Zoo ist in Deutschland. Tolles Symbolbild auch by the way: Ein "Kücken" ist wohl privilegiert und darf bei Mama mitfahren. Die andern müssen selber schwimmen. Und dass beide Eltern sich um den Nachwuchs kümmern, sieht auch bei den Schwänen so aus, dass die Mama die ganze Arbeit hat und der Alte saufen geht...

.

Aber der Knüller zum Schluss: :mrgreen:

Urlaub8

Darauf hat die Welt gewartet! Ein Autohof an einer großen deutschen Autobahn hat jetzt endlich auch dieses Internet! Kaum zu glauben. Was erfinden die als nächstes?

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Urlaubsfotos1

Verfasst von Scheff am Dienstag, 15. September 2009

Wenn man im Urlaub ein wenig in Deutschland unterwegs ist, stößt man immer wieder auf allerlei Kuriositäten, die irgendwo geschrieben stehen und mit denen Menschen andere Menschen über irgendwas informieren wollen. Hach ich mag sowas! :)

Schaut mal:

Urlaub1

Wer oder was soll hier verkauft werden? Deutsche Rentner? Und wer ist oder war dieser Franz Bratwurst? Den können die doch jetzt nicht einfach in dem Metzgerladen da verhökern!

.

Oder das:

Urlaub2

Zugegeben: Dieses Restaurant wird vermutlich nicht von Deutschen betrieben. Deshalb sind kleine Fehlerlein schon okay. Zum Schmunzeln ist es aber trotzdem.

.

Oder DER rote Waldameise:

Urlaub3

DIE Rote Waldameise ist also VerbündetER des Försters? Dann sollte es doch wenigstens "Der Försterin" heißen!

.

Und hier macht jemand seinem Frust mal so richtig Luft:

Urlaub4

Wahrscheinlich haben die viesen Polizisten mal verhindert, dass die Person, die das da rangeschrieben hat, einen Duden kaufen konnte. Eine eindrucksvolle Art, das publik zu machen! Ob die viesen Polizisten da als Rache nun "ihr seids" (selber vies) drübergesprüht haben, ist nicht bekannt.

.

Morgen poste ich noch ein paar Urlaubsfotos.
Bis dahin könnt Ihr ja auch nochmal bei „Zivilschein“ schauen. Da wird verraten, wo man eine „Freisprächanlage“ kaufen kann. ;)

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M.I.B. – Nachschlag

Verfasst von Nr. 2 am Donnerstag, 10. September 2009

Schluchz – keine Reaktion, ob die neueste Version jetzt endlich gut ist.

Dafür eine Email, in der der gute Mann sich beschwert, dass die Zusammenarbeit mit mir und dem Designer sooo schwer war 8O

Und folgenden denkwürdigen Satz am Ende der Mail:

„PS: warum hat man nicht einfach die Bedienungsanleitung 1:1 auf die Verpackung übertragen?
Nochmal am Text zu arbeiten und die Sätze umzustellen hat die Sache nicht eben einfacher gemacht,
auch für den Übersetzer nicht…“

Dazu sag ich jetzt erstmal nichts mehr :???: :mad: :evil:

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M.I.B. – Drama in 3 Akten

Verfasst von Nr. 2 am Mittwoch, 9. September 2009

M.I.B. retten undercover das Universum, begraben hauptberuflich tote Menschen, sind Mitglieder der Mafia oder Anwälte. Momentan stehen Anwälte bei mir wirklich noch hinter den Mafiamitgliedern.

Der Grund ist unser Firmenanwalt. Er kann sicher einiges, schließlich arbeitet er schon länger hier. Und er kennt sich auch sicher hervorragend im Rechtssystem aus. Aber jeder Mensch hat Grenzen und die sollte man auch kennen – Selbstbewusstsein hin oder her.

1. Akt: Die Vorgeschichte

1. Aufzug

Es fing alles ganz harmlos an.

Wir haben etwas Ärger mit einem Produkt. Und bekommen Auflagen: Ändert die Anleitung und die Verpackung und weist auf etwas hin, sonst dürft ihr das nicht mehr verkaufen. Klar, machen wir. Und eigentlich muss nicht allzu viel geändert werden und das ganze geht recht schnell.

2. Aufzug

Die Anleitung ist in einem Tag überarbeitet, der Anwalt nickt die neue Version ab. Sie wird an die Behörden geschickt und die nicken die neue Version auch ab.

2. Akt: Das Unheil bahnt sich an

1. Aufzug

Jetzt muss die Aufschrift auf der Verpackung geändert werden. Ich kürze also die Anleitung und gehe zum Anwalt. Der nickt diese Version ab. Schließlich finden die Behörden die Anleitung schon toll.

2. Aufzug

Ich gehe zum Designer und gebe ihm die Texte. Er macht sich an die Arbeit. Er zeigt seine Arbeit danach dem Anwalt.

Am nächsten Morgen bekomme ich eine Mail:

„Hallo zusammen,

der französische Text für die blablabla muss nochmal übersetzt werden. Herr X ist mit der Übersetzung nicht zufrieden.

Besonders die Passagen die sich darum drehen, dass blablabla gefallen nicht. Ebenso der Teil der blablabla…

Im Enddefekt möchte Herr X, dass der gesamte Text nochmal übersetzt wird und dieser sich sehr exakt an die deutsche Vorgabe hält.“

3. Aufzug

Ich rede mit dem Übersetzer. Er ist leicht beleidigt, weil bisher noch nie jemand an seiner Arbeit gemäkelt hat. Aber er übersetzt noch mal und hält sich genau an die deutsche Vorlage.
Der Designer setzt den neuen Text und ab zum Anwalt.

3. Akt: Eskalation

1. Aufzug

Email vom Anwalt:

„würde ich statt „ni“ „ainsi que“ schreiben bei dem Satz mit blablabla“

Anmerkung vom Bühnenrand:

Dieser Anwalt hat weder französische Wurzeln noch eine französische Lebenspartnerin noch irgendwelche anderen engeren Beziehungen zu Frankreich. Aber immerhin mal in der Schule Französisch gelernt.

2. Aufzug

Ich rede mit dem Übersetzer. Er verweist auf die Ehre seines Berufes und will seine Ernennungsurkunde zum beeidigten Übersetzer einscannen und an den Anwalt schicken. Der Satz ist mit „ainsi que“ anscheinend ganz ganz übel.

3. Aufzug

Ich schreibe eine Email an den Anwalt.

„Die Verwendung von „ainsi que“ anstelle von „ni“ lehnt unser muttersprachlicher Übersetzer

als Grammatikfehler (wegen der Negation in diesem Satz) ab.“

4. Aufzug

Email vom Anwalt:

„Dem muttersprachlichen Übersetzer müßte klar sein, dass blablabbla Mit ni“ bin ich weiterhin nicht einverstanden, d.h. schlicht und einfach „weder noch“. Schreiben Sie daher blablabla“

5. und bisher letzter Aufzug.

Ich tue es. Ich stelle das Ego und die Arroganz eines Anwalts über den beeidigten Übersetzer. Mein Französisch ist nicht so gut, dass ich einem Muttersprachler ins Gehege pfusche. Denn ich bin kein Muttersprachler.

Aber: Ich bin kurz vorm Explodieren und der Übersetzer ist eingeschnappt. Fragt uns, was für ein Auto der Anwalt fährt. Nächste Woche wird er uns nämlich besuchen kommen….

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What a wonderful world

Verfasst von Nr. 2 am Dienstag, 8. September 2009

Chinesen sind kreativ. Nicht unbedingt, indem sie massenhaft kreative Patente anmelden, sondern eher, indem sie massenhaft kreative Firmennamen für ihre Betriebe erfinden.
Im Laufe der Zeit (und ganz viel Spam) haben sich da einige gesammelt und daher möchte ich heute mal meine persönliche Top 5 loswerden:

1. Yancheng Glassman Arts & Crafts
Der Glasmann macht Uhren und Thermometer. Ich könnte mir denken, dass das eine wörtliche Übersetzung des Berufes ist.

2. Shenzhen Megatech Solutions
Die machen eigentlich alles. Kein Wunder, die Transformers waren auch ganz schöne Allrounder. Leider ist Megatron der Böse….

3. Loveit Latex Science and Technology
Nein, die machen kein Latex. Die machen Unterhaltungselektronik ;) Vielleicht hat der Firmengründer eine gewisse Vorliebe, aber da kann man nur spekulieren.

4. Shenzhen Power-Time Technology
Starker Name und sehr martialischer Auftritt. Dahinter verbergen sich – ganz zahme Batterieladegeräte :lol:

5. The wonderful Enterprise
Keine Idee für einen Namen? Aber irgendwas wundervolles soll es doch werden? Tataaa!

Ich stelle gerade fest, dass wir leider mit keiner dieser Firmen zusammenarbeiten. Nur Werbespam gekriegt. Schade, schade, schade…
Allerdings: Was fantasievolle Firmennamen und schräge Internetauftritte angeht, lohnt sich auch immer wieder die Seite alibaba.com. Da findet man alles und jeden :)

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Hauptsache sicher

Verfasst von Nr. 2 am Montag, 7. September 2009

Oft sind unsere Anleitungen länger als die chinesische Version. Und sehr oft liegt das daran, dass unsere Hinweise zur Sicherheit einfach laaaang sind. In China sind die kurz oder nicht vorhanden ;) .
Offen gesagt: Vorschriften zur Sicherheit sind schön und gut. Aber mit der Sicherheit kannn man es auch übertreiben. Wie zum Beispiel mit Kaffeebechern, auf denen steht „Warning! Content is hot!“. Naja…

Ausnahmen bestätigen die Regel und so habe ich auch in China einen Sicherheitsfanatiker gefunden. Auf einer Produktverpackung prangte groß und breit folgendes Symbol:

dvb-t

Diese riesige und furcheinflößende Box hat die Maße 5 x 17 x 12 cm 8O

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Ein-aus-ein-aus-ein-aus…

Verfasst von Nr. 2 am Freitag, 4. September 2009

Kleine Typologie des Ein/Aus-Schalters. Da gibt es ja die unterschiedlichsten Formen. Schalter, Tasten, Schieber….ALLES :-)

Die einfachste Form ist eigentlich ein kleiner Schieber, den man zwischen ON und OFF hin und herschieben kann. Diese Schalter sind an den einfachsten und billigsten Produkten dran. Und gerade weil das so einfach und so billig ist, sollte man eigentlich denken, da kann nix schief gehen. Eigentlich. Denn ein ziemlich großes Dorf auf der anderen Seite der Welt leistet heroischen Widerstand. ;)

Zum Beispiel:

onoff1

:( OK, Englisch ist eine Fremdsprache und die Zeichen sind auch fremd und schlimm ist es auch nicht – kann ja mal vorkommen.

Allerdings kommt das hier von derselben Firma:

offon2

:? Hoffentlich denken die Kunden da nicht zu viel mit, sonst kriegen sie ein Problem.

Der schlimmste Schalter (wieder dieselbe Firma) ist allerdings dieser:

onoff3

Sieht nicht so schlimm aus? Eigentlich ganz gut? Aber es ist falschrum! :cry:

Und was sagt der Einkäufer dazu?
Richtig: „Das ist sicher nur beim Muster so.“ :x

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Dreifacher Fail-Berger mit Zugaben

Verfasst von Nr. 2 am Donnerstag, 3. September 2009

Heute mal wieder etwas Verpackungskritik.

China geht mit Logos etwas anders um als wir, das wissen wir. Ein aufgedrucktes CE-Logo auf einer chinesischen Verpackung hat ungefähr genausoviel zu bedeuten, wie der Aufdruck „Neues Rezept“ bei uns auf einem Marmeladenglas. Kann stimmen – muss nicht.

Jetzt habe ich die Original-Verpackung eines kleinen, ferngesteuerten Autos vor mir.

packaging

Klassisches FAIL in mehreren Disziplinen:

1. Die Entsorgung.

Es handelt sich hier um ein Elektroprodukt, das (natürlich) nicht in den Hausmüll geworfen werden darf. Also ist das WEEE-Symbol richtig 8) . Der grüne Punkt muss dagegen bezahlt werden und wäre sowieso eher auf die Schachtel anzuwenden. Die ist aber aus ganz normaler Pappe und bezahlt wurde sicher auch nicht für diesen Abdruck. Außerdem bezieht sich das dritte Recycling-Symbol auf die Verpackung, wäre also sowieso doppelt gemoppelt.

2. Die Warnsymbole

householder_accompany

Das erste Symbol meint wohl, Eltern (= der Haushaltsvorstand) sollten ihre Kinder beaufsichtigen. OK, aber unnötig kompliziert ausgedrückt. Wenn man schon Hinweise in fremden Sprachen erstellt, dann bitte von jemandem, der diese Sprache einigermaßen spricht.
Das zweite Symbol meint wohl, man solle das Produkt nicht essen. OK, im Ganzen sowieso nicht möglich, kann sich allerdings auf Kleinteile beziehen.
Das dritte Symbol verstehe ich ganz und gar nicht. Das ist ein Auto, also wäre Wind nicht gefährlich. Und was hat das Männchen um den Hals? Die Fernsteuerung hat kein Kabel, also kann man sich daran auch nicht aufhängen…
Das vierte Symbol ist ein ganz klarer Beitrag zur Völkerverständigung. „Nicht auf Völker zielen“ kriegt meine volle Unterstützung. Nur was hat das mit ferngesteuertem Spielzeug zu tun :?

3. Die Altersfreigabe

Im Warnhinweis steht „Nicht für Kinder unter 3 Jahren. Enthält verschluckbare Kleinteile“. Das dazugehörige Logo zeigt aber ein Verbot für Kinder bis 6 Jahren an. Und auf der Vorderseite der Verpackung steht das hier:

ages

(Leider schlecht lesbar, sorry.) Da steht „Not Suitable for Children under 6 Years of Ages“.  :idea: Ach, nicht 6 Jahre sind gemeint, sondern 6 Ewigkeiten? OK.

Da fällt fast nicht mehr auf, dass diese Firma drei Varianten des Autos verkauft und in der Schachtel natürlich diejenige Variante ist, die nicht aufgedruckt ist. ..

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