Archiv für September 2008
Verfasst von Scheff am Dienstag, 30. September 2008

In China beginnt bald wieder die Canton Fair. Das ist so ziemlich die größte und wichtigste Messe dort, auch für europäische Importeure. Tausende Aussteller versuchen dort ihre chinesischen Waren an die Millionen Messebesucher zu bringen und Handelsverträge abzuschließen. Bei der ganzen Sache hat der Staat natürlich auch immer mit die Finger drin und versucht überall regelnd einzugreifen.
Der offizielle Internetauftritt der Messe kann sogar in deutscher Sprache angezeigt werden. Das ist an sich ziemlich gut und zuvorkommend. Aber klar, die sind ja auch sehr an Messebesuchern aus Deutschland interessiert. Nur wenn man sich dieses Deutsch dann mal genauer anschaut…
Zum Beispiel hier:

Oder hier:

Oder da:

Naja nicht sooo toll!
Wenn Ihr Lust habt, klickt Euch doch mal durch diese Internetpräsentation der Messe. Schmunzelgarantie!
Ich frag mich, warum die sich bei so einer wichtigen Messe nicht einen Übersetzer geleistet haben, der sein Fach versteht.
Egal – so haben wir wenigstens was zum Lachen.
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Verfasst von Nr. 2 am Freitag, 26. September 2008
Die Wii ist toll. Und das finden auch viele andere Leute. Und weil so viele Leute die Wii toll finden, kann man damit auch viel Geld verdienen. Zumindest kann man es ja mal versuchen. Und weil unsere Firma genau bis hier her gekommen ist, mache ich gerade die Anleitung für ein tolles neues Produkt: den Wii Sports-Pack.
Das Zeugs wird in China gekauft, aber selbst da haben sie inzwischen wohl von Markenrechten gehrt. Ich präsentiere:

Scheint echt eine ziemlich neue Entdeckung zu sein, denn auf der Rückseite der Verpackung kann man noch sehen, wie die beiden ii durch ein ü ersetzt worden sind:

Immerhin könnte der Funktionstest spassig werden
).
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Verfasst von Nr. 2 am Mittwoch, 24. September 2008
Preisfrage: Was ist das?

Hält die Flüssigkeit da, wo sie entsteht…Tampon?
Nein.
Kleiner Hinweis: es hat ein seeeehr weibliches Violett und ein Kabel… und wird warm….
Vibrator? Nö.
Dieses hübsche kleine Produkt ist: TATATATAAAAAAAAA!

Also mal wieder ein Volltreffer aus der beliebten Serie „Produkte, auf die die Welt NICHT gewartet hat“.
Da fällt kaum noch auf, dass unter dem Aufkleber steht „Keep hands warm white you are working“.
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Verfasst von Scheff am Freitag, 19. September 2008
Bei diesem Produkt handelt es sich um einen 12V-Netzadapter, mit dem man Geräte, die einen Kfz-Stecker (für den Zigarettenanzünder) haben, dann auch zu Hause an einer herkömmlichen Steckdose betreiben kann.
Der Lieferant hat *freundlicherweise* gleich eine deutsche Bedienungsanleitung dazugepackt.
Nur ist die mal wieder *ähm* jetzt nicht so ganz perfekt:

Das ist immer so ein typischer Fall zwischen „nicht ganz falsch“ und „auch nicht perfekt“.
Wenn wir sowas in die Finger kriegen, stoppen wir das und machen eine schöne deutsche Bedienungsanleitung dazu.
Aber die Fälle, bei denen sowas einfach durchrutscht, führen ja immer wieder zu großer Belustigung bei Kunden in ganz Deutschland.
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Verfasst von Scheff am Montag, 15. September 2008
Ein Lieferant will uns ein Gerät verkaufen, das mit Hilfe von Ultraschall den Teufel austreiben Mäuse vertreiben kann.
Um uns zu überzeugen, hat er das Gerät bei sich getestet und von der Testreihe ein paar Fotos gemacht. Die sollen nun als Beweis dienen, dass das Teil wirklich, also ganzganz ehrlich funktioniert.
Foto 1: Aufgenommen 5 Sekunden nach dem Einschalten.
Wie man sieht, versucht die Maus durch die Glasscheibe der abgebildeten Tür zu entkommen, wahrscheinlich um sich mit den Schuhen, die da draußen stehen, die Ohren zuzuhalten.

Foto 2: Aufgenommen 25 Sekunden nach dem Einschalten.
Die Maus versucht es jetzt auf der anderen Seite der Tür. Wahrscheinlich will sie sich da durchknabbern oder sich den Luftzug der undichten Tür durchs Fell streifen lassen.

Foto 3: Aufgenommen 40 Sekunden nach dem Einschalten.
Jetzt sieht man deutlich, dass die Maus sich verabschiedet. Und das ist nun der eindeutige Beweis, dass der Mausvertreiber funktioniert.

Ob das nun wirklich nach 40 Sekunden geschieht und ob fürs Foto nicht jemand die Maus erschreckt hat, sodass sie wegrennt, weiß man natürlich nicht genau.
Für mich hört sich das ein wenig nach Monty Python an: „…Interessant! – Könntet ihr mir nochmal erklären, wie man mittels Küken aufblasen Erdbeben verhindern kann?…“
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Verfasst von Nr. 2 am Freitag, 12. September 2008
Mal wieder eine schlechte Übersetzung – aber diesmal haben
Sie einen besonders schönen Warnhinweis in petto:
Docht ggf. nachschneiden um Tropfen oder Russen zu vermeiden
Ich finds toll!
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Verfasst von Scheff am Mittwoch, 10. September 2008
Diese E-Mail kam von einer Kontaktfrau bei einem Lieferanten:
Dear Scheff,
How are you?
Today is Thursday again, time goes so fast!
I remember that I have been work in Rockfire more than a month.
Think back this month, I have nothing achievement at work.
I live in this city very lonely, and I miss my family, my friends, of course including my boy friend. we miss each others very much even if we live indifferet places.
So I never give up, I believe that the dream will come true one day!
I must work very hard now for the future.
The Cinderella will become queen!:-)
Thank you very much for your listening!
Have a nice day!
Best Regards
Lieferantenkontaktfrau
Ich les das so und denk WTF???
Also die Frau hat viel zu tun und vermisst ihre Familie und ihren Freund total. Aber irgendwann wird alles besser. Denkt sie. Naja. Jedenfalls muss sie das erstmal in die Welt hinasposaunen. Für mich sieht das aus wie ein Hilferuf.
In China findet ja das industrielle Leben und die boomende Wirtschaft fast nur in den Industrieregionen statt. Die brauchen aber natülich viel Arbeitsvolk. Das wird aus dem ganzen Land rekrutiert. Aus den entlegensten Provinzen ziehen Leute in die Industriemetropolen, um dort Arbeit zu finden. Die Familien bleiben oft zu Hause in irgendeinem Bergdorf. Da das Arbeitsvolk in China in der Regel nicht Urlaub nehmen kann wann es will, sondern nur zu den organisierten Ferien frei bekommt, gibt es dann immer einen kleinen Verkehrsinfarkt. Alle wollen zur gleichen Zeit aus der Stadt weg. Züge sind oft schon Wochen vorher ausgebucht und manche Leute können dann nicht nach Hause, sondern müssen dableiben.
Irgendwie doof. Die Leute sind auch immer richtig neidisch, wenn man sagt, man macht ne Woche Urlaub. Da arbeite ich doch echt lieber hier.
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Verfasst von Scheff am Dienstag, 9. September 2008
Hier hat ein Lieferant uns mal wieder eine schon deutsche Bedienungsanleitung mit angeboten.
Die war eigentlich auch ganz gut, aber nicht so richtig.
So zum Beispiel fängt der englische Text an:

So weit so gut und ganz normal.
Jetzt der deutsche Teil:

Ähm… Naja.
Nicht so ganz.
Das klingt eher so wie:
Hier erwarten Sie also zusätzliche Hilfe?
Schwirr ab Spinner!
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Verfasst von Scheff am Freitag, 5. September 2008
Bei diesem Produkt handelt es sich um eine Art Spardose, bei der das Geld absonderliche Kunststücke macht, bevor es in den Behälter fällt. So weit – so witzig.
Die Verpackungsaufschrift gibt allerdings Rätsel auf:

Also „The Super Interest is Miraculous to Grow in Wisdom the Product Line!“
Watt?
Aber wenn man zuviel darüber grübelt, haben sie auf der anderen Seite des Kartons gleich die Lösung für wirklich ALLE Probleme draufgeschrieben:

„Do a lot of thinking? Why such?“ 
Das wird jetzt mein Motto fürs kommende Wochenende und überhaupt…
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Verfasst von Scheff am Mittwoch, 3. September 2008
An dieser Stelle mal wieder eine Produktvorstellung:
*tataaaaa* Die Horstbox!

D-Link hat also eine tolle Kiste im Programm, die nach deren Angaben „Telefonanlage mit integriertem DSL-Modem, Router, 4-Port Fast Ethernet Switch und WLAN-Access Point in einem Gerät“ ist und auch von der Presse ganz gut beurteilt wird.
Aber liebe Leute von D-Link: Der Name ist doch ein Versehen, oder? 
Ich meine HORSTbox. Wie kommt man denn auf sowas?
Veröffentlicht in Horst, frohbü-roh | Verschlagwortet mit : D-Link, DSL-Modem, Horstbox, Router | 3 Kommentare »
Verfasst von Nr. 2 am Mittwoch, 3. September 2008
Ab und zu erfinden wir auch mal lustige Namen für schöne neue Produkte. Dann müssen wir unter anderem auch abchecken, ob der Name schon vergeben und geschützt ist. Da gibt es die schöne Datenbank des Markenregisters Deutschland.
Und damit kann man natürlich auch ein bischen Unsinn treiben. Aber SOWAS hatte ich dann doch nicht erwartet! Diese Marke existiert tatsächlich:

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Verfasst von Nr. 2 am Montag, 1. September 2008
Kleine Worte können den Sinn eines Satzes ganz schön ändern
Chinesenenglisch immer wieder toll:

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