manualBLOG

Handbuch-Redakteure bloggen ihr täglich Brot

Archiv für die Kategorie ‘Horst’

Unser Preis für die größten Intelligenzleistungen unserer Partner

M.I.B. – Drama in 3 Akten

Verfasst von Nr. 2 am Mittwoch, 9. September 2009

M.I.B. retten undercover das Universum, begraben hauptberuflich tote Menschen, sind Mitglieder der Mafia oder Anwälte. Momentan stehen Anwälte bei mir wirklich noch hinter den Mafiamitgliedern.

Der Grund ist unser Firmenanwalt. Er kann sicher einiges, schließlich arbeitet er schon länger hier. Und er kennt sich auch sicher hervorragend im Rechtssystem aus. Aber jeder Mensch hat Grenzen und die sollte man auch kennen – Selbstbewusstsein hin oder her.

1. Akt: Die Vorgeschichte

1. Aufzug

Es fing alles ganz harmlos an.

Wir haben etwas Ärger mit einem Produkt. Und bekommen Auflagen: Ändert die Anleitung und die Verpackung und weist auf etwas hin, sonst dürft ihr das nicht mehr verkaufen. Klar, machen wir. Und eigentlich muss nicht allzu viel geändert werden und das ganze geht recht schnell.

2. Aufzug

Die Anleitung ist in einem Tag überarbeitet, der Anwalt nickt die neue Version ab. Sie wird an die Behörden geschickt und die nicken die neue Version auch ab.

2. Akt: Das Unheil bahnt sich an

1. Aufzug

Jetzt muss die Aufschrift auf der Verpackung geändert werden. Ich kürze also die Anleitung und gehe zum Anwalt. Der nickt diese Version ab. Schließlich finden die Behörden die Anleitung schon toll.

2. Aufzug

Ich gehe zum Designer und gebe ihm die Texte. Er macht sich an die Arbeit. Er zeigt seine Arbeit danach dem Anwalt.

Am nächsten Morgen bekomme ich eine Mail:

„Hallo zusammen,

der französische Text für die blablabla muss nochmal übersetzt werden. Herr X ist mit der Übersetzung nicht zufrieden.

Besonders die Passagen die sich darum drehen, dass blablabla gefallen nicht. Ebenso der Teil der blablabla…

Im Enddefekt möchte Herr X, dass der gesamte Text nochmal übersetzt wird und dieser sich sehr exakt an die deutsche Vorgabe hält.“

3. Aufzug

Ich rede mit dem Übersetzer. Er ist leicht beleidigt, weil bisher noch nie jemand an seiner Arbeit gemäkelt hat. Aber er übersetzt noch mal und hält sich genau an die deutsche Vorlage.
Der Designer setzt den neuen Text und ab zum Anwalt.

3. Akt: Eskalation

1. Aufzug

Email vom Anwalt:

„würde ich statt „ni“ „ainsi que“ schreiben bei dem Satz mit blablabla“

Anmerkung vom Bühnenrand:

Dieser Anwalt hat weder französische Wurzeln noch eine französische Lebenspartnerin noch irgendwelche anderen engeren Beziehungen zu Frankreich. Aber immerhin mal in der Schule Französisch gelernt.

2. Aufzug

Ich rede mit dem Übersetzer. Er verweist auf die Ehre seines Berufes und will seine Ernennungsurkunde zum beeidigten Übersetzer einscannen und an den Anwalt schicken. Der Satz ist mit „ainsi que“ anscheinend ganz ganz übel.

3. Aufzug

Ich schreibe eine Email an den Anwalt.

„Die Verwendung von „ainsi que“ anstelle von „ni“ lehnt unser muttersprachlicher Übersetzer

als Grammatikfehler (wegen der Negation in diesem Satz) ab.“

4. Aufzug

Email vom Anwalt:

„Dem muttersprachlichen Übersetzer müßte klar sein, dass blablabbla Mit ni“ bin ich weiterhin nicht einverstanden, d.h. schlicht und einfach „weder noch“. Schreiben Sie daher blablabla“

5. und bisher letzter Aufzug.

Ich tue es. Ich stelle das Ego und die Arroganz eines Anwalts über den beeidigten Übersetzer. Mein Französisch ist nicht so gut, dass ich einem Muttersprachler ins Gehege pfusche. Denn ich bin kein Muttersprachler.

Aber: Ich bin kurz vorm Explodieren und der Übersetzer ist eingeschnappt. Fragt uns, was für ein Auto der Anwalt fährt. Nächste Woche wird er uns nämlich besuchen kommen….

Veröffentlicht in Horst | 2 Kommentare »

Standard oder so

Verfasst von Nr. 2 am Freitag, 17. Oktober 2008

Ich schreibe eine Anleitung für eine Videokamera. Da einige technische Daten fehlen, frage ich direkt beim Hersteller an. Unter anderem schreibt der mir dann als Auflösung „1,3 Megapixel“ und das übernehme ich auch so.

Alles schön.

Bis sich dann zwei Wochen später, als die Anleitung längst gedruckt ist, herausstellt, dass die Auflösung niedriger ist 8O . Aber die Angabe wäre so eine Art Standard, das würden sie immer angeben…
Da geht mir doch der Hut hoch :mad:

Veröffentlicht in Horst | Verschlagwortet mit : , , , | Kommentar schreiben »

Poptastic

Verfasst von Scheff am Donnerstag, 16. Oktober 2008

Hier mal wieder ein Produkt aus der Kategorie WTF??? 8O

Tataaaaa!
Poptastic, die Knallfoliensimulation für den Schlüsselring:

Vertrieben wird das zum Beispiel bei „I want one of those“.
Da gibt es Zeug, das man auf keinen Fall braucht, aber unbedingt haben muss.

So auch diese praktische elektrische Knallfolie. Von dem Knallding ist da auch ein Video.
Man soll das Ding also mit sich rumtragen und bei Bedarf auf diese Knubbel drücken. Das gibt dann ein Knallgeräusch. Und man kann nicht zwei mal hintereinander auf den selben Knubbel drücken, dann funktioniert es nicht. Und wenn man zweihundert mal gedrückt hat, kommt ein Jubelgeräusch aus dem kleinen Ding.

Naaa-ja. :roll:

Veröffentlicht in Horst | Verschlagwortet mit : , | Kommentar schreiben »

Lasst sie frei!

Verfasst von Scheff am Dienstag, 14. Oktober 2008

Einem Lieferanten ist ein ganz toller Slogan für einen Digitalen Bilderrahmen (die Dinger mit so 6“ bis 10“ großen Displays, in die man Speicherkarte oder USB-Stick reinstecken kann um dann die dort gespeicherten Fotos anzusehen) eingefallen:

Und auch hier wieder die Frage: Was kommt als nächstes?

  • Bei einer Mikrowelle: Free your Essen from your Kühlschrank?
  • Auf einer Tasse: Free your Kaffee from your Kaffeemaschine?
  • Auf Anziehsachen: Free your Body from your alte Unterhose?  :razz:

Was fällt Euch noch ein ?

Veröffentlicht in Horst, frohbü-roh | Verschlagwortet mit : , | 3 Kommentare »

Mausvertreiber

Verfasst von Scheff am Montag, 15. September 2008

Ein Lieferant will uns ein Gerät verkaufen, das mit Hilfe von Ultraschall den Teufel austreiben Mäuse vertreiben kann.
Um uns zu überzeugen, hat er das Gerät bei sich getestet und von der Testreihe ein paar Fotos gemacht. Die sollen nun als Beweis dienen, dass das Teil wirklich, also ganzganz ehrlich funktioniert.

Foto 1: Aufgenommen 5 Sekunden nach dem Einschalten.
Wie man sieht, versucht die Maus durch die Glasscheibe der abgebildeten Tür zu entkommen, wahrscheinlich um sich mit den Schuhen, die da draußen stehen, die Ohren zuzuhalten.

Foto 2: Aufgenommen 25 Sekunden nach dem Einschalten.
Die Maus versucht es jetzt auf der anderen Seite der Tür. Wahrscheinlich will sie sich da durchknabbern oder sich den Luftzug der undichten Tür durchs Fell streifen lassen.

Foto 3: Aufgenommen 40 Sekunden nach dem Einschalten.
Jetzt sieht man deutlich, dass die Maus sich verabschiedet. Und das ist nun der eindeutige Beweis, dass der Mausvertreiber funktioniert.   ;)

Ob das nun wirklich nach 40 Sekunden geschieht und ob fürs Foto nicht jemand die Maus erschreckt hat, sodass sie wegrennt, weiß man natürlich nicht genau.

Für mich hört sich das ein wenig nach Monty Python an: „…Interessant! – Könntet ihr mir nochmal erklären, wie man mittels Küken aufblasen Erdbeben verhindern kann?…“   :mrgreen:

Veröffentlicht in Horst, frohbü-roh | Verschlagwortet mit : , , | Kommentar schreiben »

Horstbox

Verfasst von Scheff am Mittwoch, 3. September 2008

An dieser Stelle mal wieder eine Produktvorstellung:

*tataaaaa* Die Horstbox!

D-Link hat also eine tolle Kiste im Programm, die nach deren Angaben „Telefonanlage mit integriertem DSL-Modem, Router, 4-Port Fast Ethernet Switch und WLAN-Access Point in einem Gerät“ ist und auch von der Presse ganz gut beurteilt wird.

Aber liebe Leute von D-Link: Der Name ist doch ein Versehen, oder?   :mrgreen:
Ich meine HORSTbox. Wie kommt man denn auf sowas?

Veröffentlicht in Horst, frohbü-roh | Verschlagwortet mit : , , , | 3 Kommentare »

Ein echtes MUSS

Verfasst von Nr. 2 am Dienstag, 15. Juli 2008

Modisches MUSS – kenn ich.
Technisches Spielerei-MUSS – kenn ich.
Kulinarisches MUSS – kenn ich.
MUSS-man-gesehen-haben – kenn ich.

Aber DAS ist mir dann doch neu:

Endlich mal wieder ein echter Horst! Wer ist denn blos auf den Gedanken gekommen?

Veröffentlicht in Horst | 1 Kommentar »

Der Alk-Hammer!

Verfasst von Scheff am Mittwoch, 30. April 2008

Vielleicht passend zum morgigen Vatertag möchte ich mal ein Produkt vorstellen:

Der Alk-Hammer!

So ein herkömmlicher Feierabendhammer wird ja inzwischen allgemein bekannt sein.
Nun gibt es die gepimpte Variante, bei der der Stiel ein Hohlkörper ist.
Unten ist ein Schraubverschluss dran.
Und so kann man in diesen Stiel schön Schnaps einfüllen und während der Arbeit damit öfter mal den Durst löschen.
Ein Hammer mit Flaschenöffner und integrierter Schnapsflasche also.
Total unpraktisch, aber ziemlich witzig. :)

Noch witziger als den Hammer finde ich, was auf der Verpackung steht:

Zum Beispiel das:

Work or get hammered… – das Teil ist ein Hammer! Hammerwitzig! ;)

Oder hier wird erklärt, wozu man es verwenden kann:

Wenn man gerade mal nicht trinkt, kann man damit auch einen Nagel reinschlagen. :D

Und am Ende noch eine Sicherung, wenn man zuviel gesoffen hat:

Das Teil hat nen Gummigriff, damit der Hammer nicht aus der Hand rutscht, wenn man den Griff dann leer getrunken hat. :lol:

Also da kann wirklich nix mehr schief gehen, würd ich sagen…

Veröffentlicht in Allgemeines, Horst, frohbü-roh | Verschlagwortet mit : , , | Kommentar schreiben »

Hängematte kommt ohne Bäume

Verfasst von Scheff am Montag, 17. März 2008

Die Produktinformationen des Lieferanten einer Hängematte enthalten folgende wichtige Textpassage:

Hängematte ohne Bäume

Na das ist ja mal interessant.
Da kauft man sich als Kunde also eine Hängematte und dann sind da nichtmal die benötigten Bäume dabei…

Ein Kollege sagte dazu: „Nix für Stadtmenschen!“ ;)

Veröffentlicht in Horst | 1 Kommentar »

Horst für Dümmstes Zubehör

Verfasst von Nr. 2 am Dienstag, 22. Januar 2008

Neuer Horst in der Kategorie „Dümmstes Zubehör“.

Ein Digitales Mikroskop hat einen Mikrofonanschluss!

Warum? Vielleicht kann man dann die Bakterien husten hören…

Veröffentlicht in Horst | Kommentar schreiben »

…and the Horst goes to…

Verfasst von Nr. 2 am Donnerstag, 10. Januar 2008

Es sollte so eine Art Oskar für besonders idiotische Ideen geben. Ab sofort werde ich ihn ganz privat vergeben – ich nenne ihn Horst.

Der erste Horst der Geschichte geht nach China. Denn dort hat ein kleiner Hersteller von LED-Lampen erfunden, was die Welt wirklich nicht braucht: eine Barbeque-Lampe. Frohes Grillen!

Veröffentlicht in Horst | Kommentar schreiben »